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Ach Gott, wem soll ich klagen |
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Ach Gott, wem soll ich klagen das heimlich Leiden mein? Mein Schatz ist mir verjaget, Bringt meinem Herzen Pein. Dass ich mein Lieb muss meiden Tut meinem Herzen weh. So schwing ich mich über die Heiden, Ich seh dich nimmer mehr.
Ein Vöglein kam hernieder Und sang wohl für und für. Ach Gott, wann kehrst du wieder, Wann kommst Du her zu mir? Das Vöglein regte die Flügel Und hob sich mehr und mehr, Dann schwang es sich über die Heide, Ich hör es nimmer mehr. |
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Ach Sorg, du musst zurücke stahn |
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Ach Sorg, du musst zurücke stahn, Du bist zu früh gekommen. Der Winter hat dir Leid´s getan, Das will ich klagen den Sommer.
Hat dir der Winter Leid´s getan, Die gelben Blümlein springen Und wer ein steten Buhlen hat, Der mag ihm fröhlich singen. |
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Aus tiefer Not schrei ich zu dir |
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Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen. Dein gnädig´ Ohr reich her zu mir Und meiner Bitt´ es öffne. Denn so du willst das sehen an Was Sünd´ und Unrecht ist getan Wer kann, Herr, vor dir bleiben? |
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Es gingen zwei Gespielen gut |
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Es gingen zwei Gespielen gut Wohl durch die Heiden grüne, Die ein dei führt ein frischen Mut, Die andre weinte sehre.
Gespiele lieb, Gespiele gut, Was weinest du so sehre? Sag, weinest du um Vaters Gut Oder um deine Ehre? |
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Ich weine nich um Vates Gut, Ich wein nicht um mein Ehre. Wir zwei, wir haben ein Knaben lieb, O Gott, wie soll das werden? |
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Es steht ein Lind in jenem Tal |
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Es steht ein Lind in jenem Tal, Ist oben breit und unten schmal, Darauf da sitzt Frau Nachtigall Und and´re Vöglein in dem Wald.
Sing an, sing an, Frau Nachtigall, Du kleines Vöglein vor dem Wald, Sing an, sing an, du mein schön´s Lieb, Wir beide müssen scheiden. |
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Ich stund an einem Morgen |
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Ich stund an einem Morgen, Heimlich an einem Ort, Da hat ich mich verborgen, Ich hört ein kläglich Wort Von einem Fräulein war hübsch und fein, Es stund bei seinem Buhlen, Es muß geschieden sein.
“Herzlieb, ich hab vernommen Du wollst von hinnen schier. Wann wirst Du wiederkommen? Das sollst du sagen mir.” “Nun merk Feinslieb was ich dir sag: Mein Zukunft tust du fragen, Weiß weder Jahr noch Tag.” |
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