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Blozen wir den anger ligen sahen, End uns diu liebe zit begunde nahen, Daz die bluomen drungen durch den kle Aber als e Heide diust mit rosen nu bevangen: Den tuot der sumer wol niht we.
Droschel, nahtigel, die hoert man singen, Von ir schalle berc unt tal erklingen: Si freunt sich gegen der lieben sumerzit, Diu uns git Vreuden vil unt lichter ougenweide. Diu heide wünneclichen lit.
Sprach ein maget: “Die wisen wellen touwen, Megt ir an den sumer wuneschouwen? Die boume, die den winder stunden val Über al Sint sie niuwes loubes worden riche: Darunder singent nahtigal.”
“Losa, wie die vogele alle doenent Wie si den meien mit ir sangen kroenent! Ja, waen ich, der winder ende hat Wierat Sprinc also, daz ich dirs immer danke! Diu linde wol geloubet stat.”
“Da sul wir uns wieder hiuwer zweien. Vor dem walde ist rosen viel geheien: Der will ich ein kränzel wolgetan Ufehan, Sprinc ich einem ritter an der hande In hohem muote nu wol dan!”
“Tohterlin, la dich sin niht gelangen! Wil du die ritter an dem reien drangen, Die dir niht ze maze ensulen sint, Tohterlin, Du wirst an dem schaden wol ervunden. Der junge meier muotet din.”
“Sliezet mir den meier an die versen! Ja truwer ich stolzem ritter wol gehersen: Zwiu sol ein gebuwer mir ze man? Der enkan Mich nach minem willen niht getriute, Er waen, in eine muoz gestan.”
“Tohterlin, la dir in niht versmahen! Du wiltze tumbe ritters künde vahen: Daz ist allein dinen vriunden leit. Mangen eit Swüere du: des wir nu ane lougen, Din muot dich allez von mir treit!”
“Muoter min, ir lazet iuwer bangen! Ich wil mine vriunde durch in wagen, Dem ich minen willen nie verhal. Überal Müezen sin die liute werden inne: Min muot der strebt gen Riuwental.” |